Geschichte

Alles beginnt 2007 in einem kleinen Atelier im 6. Wiener Gemeindebezirk, in dem Designerin Bawi Koszednar-Masuda ihre Kollektionen entwirft und selbst produziert. Als die Nachfrage grer und grer wird, macht sich Bawi auf die Suche nach einer geeigneten Produktionssttte. Dabei sind drei Dinge von Anfang an klar:

  1. Die Kleidungstcke mssen aus Biobaumwolle und
  2. unter fairen Bedingungen hergestellt werden.
  3. Lange Transportwege sollen in der Produktion vermieden werden.

Zufllig erfhrt Bawi von einem Projekt in Cusco, in dem ein kleines Team gehrloser Frauen die es auf dem peruanischen Arbeitsmarkt besonders schwer haben das Schneiderhandwerk erlernt. Idealerweise zhlt die peruanische Baumwolle auch zu den hochwertigsten dieser Welt (Mehr dazu unter Materialien). Und so wird 2009 die erste anzglich-Kollektion in Cusco, Peru, produziert.

Auf eigenen Beinen stehen

Nach und nach wchst das Team, bis aus dem ursprnglich als NGO gegrndeten Projekt untersttzt durch die Agentur der sterreichischen Entwicklungszusammenarbeit 2013 ein durch und durch eigenstndiges Unternehmen mit dem Namen Anpi (das Quechua-Wort fr Baumwolle) wird.

Mit viel Engagement und Individualismus schafft Bawi damit das scheinbar Unmgliche: als kleines Modeunternehmen eine eigene, fair gefhrte Schneidermanufaktur aufzubauen, in der hochwertige Mode aus zertifizierten Biobaumwollstoffen gefertigt wird und von der alle an der Produktion Beteiligten gut leben knnen.

Mittlerweile sind 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Teil des Anpi-Teams, in dem Gehrlose und Hrende Seite an Seite arbeiten. Riesig freut es uns auch, dass Anpi zudem zur Ausbildungssttte geworden ist: Wir bilden direkt im Betrieb Lehrlinge aus und bieten Praktikantinnen und Praktikanten die Mglichkeit, die Arbeitsschritte einer Schneidermanufaktur kennenzulernen und in einem kompetenten Team Berufserfahrung zu sammeln.

Fr die Zukunft

Unser Zukunftswunsch, an dessen Umsetzung und Verwirklichung wir mit aller Kraft arbeiten, ist klar: Eine Welt, in der faire Lhne, nachhaltige Arbeitsweisen und ein achtsamer Umgang mit unseren Mitmenschen und der Umwelt die Regel und nicht die Ausnahme sind!